IP verstecken

IP verstecken – die Kunst der Anonymität im Internet

Das Internet ist mittlerweile sowohl beruflich als auch privat zu einem Medium geworden, dass uns unzählige Informationen liefert, aber auch jede Menge Freizeitspaß bietet. Millionen Nutzer tummeln sich im Netz und auch sie liefern wichtige Daten, die von Dritten nicht immer zu nützlichen Zwecken verwendet werden. Im Gegenteil, die Datenspuren, die wir im Internet hinterlassen, können sogar nachteilig sein. Daher wollen immer mehr ihre IP verstecken und sich lieber anonym im Netz bewegen. Zum Verstecken der IP-Adresse gibt es mittlerweile einige Möglichkeiten bzw. wird es für die Nutzer immer wichtiger sich im Netz zu bewegen, ohne viele Spuren zu hinterlassen.

Das „Tor“ zur anonymen Welt

Wer im Netz seine IP verstecken möchte, kann das mit dem Tor-Browser. Dabei handelt es sich um ein internationales Gemeinschaftsprojekt, dessen Ziel es ist, Anonymität im Netz zu gewährleisten. Der Browser ist kostenlos verfügbar, zur Installation ist jedoch etwas Fachwissen erforderlich. Außerdem unterstützt Tor bestimmte Funktionen nicht wie beispielsweise Flash, was jedoch nachträglich integriert werden kann. Hinter Tor stet ein komplexes Netzwerk an Servern, die über die gesamte Welt verteilt sind. Zudem wird der gesamte Datenverkehr verschlüsselt übermittelt, was einen zusätzlichen Sicherheitsfaktor bedeutet. Da Tor der einzige Browser ist, mit dem sich die IP verstecken lässt, kann er durch das gesteigerte Sicherheitsbewusstsein einen hohen Zulauf verzeichnen. Dies stellt die Entwickler jedoch langsam vor ein Problem, denn die Anzahl an vorhandenen Servern, über die die du die IP verstecken kannst, wächst langsamer als die Anzahl an Benutzern. Durch die steigende Anzahl an parallel ausgeführten Anfragen werden die Datenströme verlangsamt und dadurch kann es zu Verzögerungen kommen bzw. zu längeren Antwortzeiten beim Aufrufen einer Seite.

Der geheime Tunnel ins Netz

Wesentlich besser lässt sich mit einem virtuellen privaten Netzwerk (VPN) die IP verstecken. Dazu wird einfach eine zusätzliche virtuelle Netzwerkkarte auf dem PC eingerichtet und über diese die gesamte Kommunikation abgewickelt. Die normale IP wird dadurch vom VPN durch eine Neue ersetzt, über die der Datenverkehr durchgereicht wird. VPN-Dienste werden mittlerweile häufig angeboten und es ist keine spezielle Software erforderlich, da sich eine virtuelle Netzwerkkarte auf jedem Rechner einrichten lässt. Der ursprüngliche Gedanke eines VPN ist es nicht, dass du darüber deine IP verstecken kannst, sondern dass diese Kommunikation abhörsicher ist. Besonders wenn du über öffentliche Zugänge wie Public W-LAN ins Netz gehst, ist es sinnvoll ein VPN zwischen zu schalten, denn dadurch kann niemand mitlesen. Das Verschleiern der IP ist dadurch nur ein Nebeneffekt, da sämtliche VPN-Nutzer für Dritte, die die Kommunikation mitverfolgen möchten, immer über das gleiche Gateway kommen. Obwohl sich das Einrichten eines VPN etwas kompliziert anhört, gibt es etwa unter Windows einen eigenen Assistenten, der den Benutzer Schritt für Schritt bei der Einrichtung begleitet. Außerdem gibt es mittlerweile spezielle Software dafür, über die sich ebenfalls problemlos VPNs einrichten lassen oder auch die Einrichtung eines Proxy-Servers erleichtern.

VPN Anbieter zum Verschleiern der IP

VPN Anbieter wie SpyOFF (https://www.spyoff.com/) fassen viele der beschriebenen Möglichkeiten zusammen und bieten damit eine nahezu komplette Versorgung zum Verstecken der IP an. Mit SpyOFF kannst du nicht nur deine IP verstecken, die gesamte Kommunikation wird auch via SSL-Verbindung abgewickelt. Dies bedeutet, dass sämtliche Daten mittels einer 256-bit-Verschlüsselung gesichert werden und zudem wird auch kein Datenlogging verwendet. Dadurch werden auch keine Spuren, von den Aktivitäten im Netz gespeichert, die später eventuell dazu verwendet werden können, um die Aktivitäten im Internet nachzuvollziehen. Ein Vorteil von diesem Programm ist, dass sich die IP verstecken lässt, ohne jedoch Einbußen bei der Geschwindigkeit in Kauf nehmen zu müssen. Das Programm ist einfach zu installieren und kann sogar kostenlos getestet werden. Im Vergleich zu anderen Programmen wird bei SpyOFF ein alternatives Kostenmodell angewandt. Im Vergleich zu einer einmaligen Zahlung kann die Software bzw. die Dienstleistungen als Abo genutzt werden und das Abo kann auch jederzeit gekündigt werden.

Grundsätzlich ist die Anonymität im Netz nicht gegeben, wenn du alleine deine IP versteckst. Dies ist lediglich einer der vielen Bausteine, damit du dich sicher im Internet bewegen kann. Zusätzlich sollte auch darauf geachtet werden, dass dein Zugang etwa durch starke Passwörter geschützt ist bzw. dass auch verhindert wird, dass unerlaubt auf deine Geräte zugegriffen werden kann. Besonders Tablets und Smartphone stellen hier eine große Sicherheitslücke dar und es gibt noch wenig Möglichkeiten, wie du die IP verstecken kannst, wenn du mit diesen Geräten online gehst. Hier ist SpyOFF ebenfalls eine Möglichkeit, denn die Software kann nicht nur lokal auf dem Rechner genutzt werden, sondern auch mit mobilen Endgeräten kannst du dann anonym surfen.

Anonym bleiben mit einem Proxy-Server

Wer auf seinen Lieblingsbrowser nicht verzichten möchte, der kann durch die Proxy-Einstellungen seine IP verstecken. Proxys sind Rechner im Netz, über die Anfragen von Browsern nach Seiten geschickt werden. Dabei verarbeitet der Browser nicht mehr die Eingaben des Nutzers, sondern der Proxy übernimmt diese Aufgabe und leitet die Ergebnisse weiter. Einen Proxy-Server kann gemietet werden, es gibt im Netz jedoch auch zahlreiche kostenlose Server, über die du deine IP verstecken kannst. Außerdem gibt es Proxy-Dienste, die sich auf das anonyme Surfen spezialisiert haben. Für einige Browser gibt es diese Dienste bereits als kostenloses Plug-in, wodurch aufwendiges Einstellen meist einfällt. Ein Problem, dass sich beim Tor-Browser und auch bei der Nutzung von einem Proxy-Server ergibt, ist, dass lediglich die Kommunikation über den Browser anonymisiert abläuft. Problematisch wird es auch, wenn bei bestimmten Funktionen, denn Java-Applets oder Flash-Objekte bauen eine eigene Verbindung im Hintergrund auf, die sich allerdings nicht mit einem Proxy-Server verschleiern lässt. Damit du auch bei anderen Programmen, die auf das Internet zugreifen, die IP verstecken kannst, musst du ein VPN einrichten.