24 Apr, 2009
Downloadvolumen im P2P sinkt, Usenet holt langsam auf
Gepostet von: admin In: Usenet & Downloaden
Aus einer Studie des Leipziger Traffic Management Spezialisten „Ipoque“ geht hervor, dass immer weniger Internet User auf Übertragung mittels P2P zurückgreifen. Die Daten werden auf der Basis ausgewählter Ipoque- Kunden erhoben und sind somit zwar nicht repräsentativ, jedoch als verlässlicher Gradmesser zu sehen.
Die Studie teilt die Ergebnisse in fünf Kategorien auf: “Web” (alle Webseiten), “P2P” (zum Beispiel BitTorrent und eDonkey), “Streaming” (zum Beispiel Flash- und Quicktime-Videos), “VoIP” und “Instant Messaging”.
Lag der Anteil der P2P- Traffics im Vorjahr noch bei 69% betrugen dieser im Jahr 2008 nur noch 53%. Web- Traffics lagen mit 26% auf dem zweiten Platz und konnte ihre Position im Vergleich zum Vorjahr um 12% verbessern. Obwohl YouTube und andere Videoportale immer mehr genutzt werden, konnten sie nicht aufholen und nehmen mit 7% den dritten Platz ein.
Laut Ipoque ist Deutschland das einzige Land, welches einen nennenswerten Usenet- Anteil aufweist. Mit 4% belegt die Anzahl der Traffics jedoch noch einen der hinteren Ränge. 37% der Protokolle verursachen BitTorrent- Nutzer den meisten Traffic, gefolgt von http mit 15% und eDonkey mit 13%.
Diese Studie zeigt den Trend, dass P2P zu gefährlich ist und die User zunehmend auf andere Download-Methoden zugreifen, wie zum Beispiel das Usenet. Darüber hinaus haben Videoportale wie Youtube es einfacher gemacht seine Lieblingsmusik hören zu können.
Ein weiterer Punkt wird jedoch auch sehr deutlich: Viele Leute kennen das Usenet immernoch nicht, denn ansonsten würde der Usenet-Anteil am Downloadvolumen deutlich höher sein.
Wir von www.runterladen-kostenlos.de hoffen, dass wir den Menschen Klarheit über das Usenet schaffen können, um Gefahren vorzubeugen. Ihr könnt euch auf noch mehr Testberichte und Vergleiche zu allen Usenet Providern freuen.

