03 Mrz, 2009
Was ist das Usenet, Usenet Provider? Ist das Usenet legal?
Gepostet von: admin In: Usenet & Downloaden|Usenet Infos
Das man im Internet alles finden kann, was das Herz begehrt, ist eine Tatsache und allgemein bekannt. Dass es allerdings eine weitere Möglichkeit gibt, Informationen schnell und ohne viel Aufwand runterzuladen, beweist das Usenet mit seinen Newsgroups.

Was ist das Usenet - Was sind Usenet Provider? - Ist das Usenet legal?
Dieses elektronische Netzwerk, welches eine unendliche Vielzahl von Themen zur Diskussion bereitstellt ist älter als das eigentliche Internet und existiert bereits seit Anfang der 1980er Jahre.
Was mit der bloßen Verbindung zweier Rechner begann, hat sich zu einer riesigen weltweiten Community entwickelt, in der sich gleichgesinnte User zu jedem erdenklichen Thema austauschen können.
Das Prinzip ist denkbar einfach, in den verschiedenen Diskussionsforen, Newsgroups genannt, werden die Inhalte bereitgestellt und jeder Nutzer kann darauf per E-Mail antworten. Oft wird die Funktionsweise des Usenets mit dem eines Schwarzen Bretts verglichen. Zu jedem Thema kann geschrieben werden, von Fachdiskussionen unter Ingenieuren bis zum Austausch von Kochrezepten ist für alles Platz.
Obwohl das Usenet keiner Zensur unterliegt und oft als problematischster Teil des Internets bezeichnet wird, gibt es eine feste Struktur und auch die User sind untereinander angehalten sich an die so genannte „Netiquette“ zu halten, eine Art Knigge für die Nutzer der Newsgroups.
Inzwischen hat man nicht nur die Möglichkeit reine Textnachrichten zu verschicken, sondern auch das Einfügen von Dateien wie Videos, Bildern und sogar Anwendungen (Programme, Tools) ist kein Problem mehr. Und so findet sich im Usenet nicht nur eine schier unendliche Menge von Informationen, sondern auch die so genannten „Binaries“, also allerlei Musik, Spiele, Videos und sogar Filme. Diese lassen sich dort aus den Newsgroups – mittels der sogenannten Usenet Provider – downloaden.
Einer von vielen Vorteilen, die das Usenet gegenüber herkömmlichen Tauschbörsen wie kaZaa, eMule und Konsorten bietet, ist das hier nicht die herkömmliche P2P- Technik zum Einsatz kommt, sondern die Inhalte direkt von den Servern der Anbieter heruntergeladen werden können. Bei der P2P- Technik werden zwei Rechner über einen Server miteinander verbunden, die Downloadgeschwindigkeit ist also immer von der Übertragungsrate der Person abhängig, welche die Datei schickt. Da man als Usenet- Nutzer eine direkte Verbindung zum Server des Providers aufbaut, kann man mit maximaler Geschwindigkeit, also Top-Speed, downloaden.
Bei Übertragungsraten von 64 Mbit pro Sekunde ist es kein Wunder, dass für viele Insider der endgültige Siegeszug des Usenets keine Zukunftsmusik mehr ist, sondern nur noch eine Frage der Zeit bis es den Tauschbörsen den Rang abgelaufen hat.
Denn das Usenet bietet neben der verlockenden Downloadgeschwindigkeit auch noch eine Auswahl, die ihresgleichen sucht. Ganz gleich wie selten oder ausgefallen der Inhalt ist den man sucht, im Usenet wird man fündig. Da auch die „Binary Newsgroups“, also die Seiten, auf denen man die gewünschten Inhalte und Dateien finden kann, so wie der Rest des Usenets frei von Zensur sind, sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Die einzigen, die Grenzen setzen, sind die User selbst.
Verlockend also- unendliche Auswahl bei rasender Geschwindigkeit. Und das Usenet bietet dazu auch noch völlige Anonymität. Wenn die Dateien einmal auf den Servern liegen, kann niemand mehr nachvollziehen, wer diese dort abgelegt hat. Dank einer eigens entwickelten Software werden die Datenströme so codiert, dass höchste Sicherheit garantiert ist. IP-Adressen werden von den Usenet Providers nicht geloggt und so ist dieses völlig anonym.
Zusammengefasst lässt sich also sagen, dass das Usenet ein unglaubliches Potenzial in sich trägt, die Zukunft des Filesharing zu werden. Immer mehr Usenet Anbieter haben das Usenet für sich entdeckt und bieten kostenpflichtige Zugänge zum „Himmel für Downloader“ an. Der Zugang zu den Newsgroups, welche sich rein auf Textnachrichten beschränken, wurde früher von vielen Providern wie zum Beispiel T- Mobile noch kostenlos zur Verfügung gestellt.
Die Nutzung der „Binaries“, also der Nachrichten, welche Musik, Videos oder Bilder im Anhang enthalten, ist jedoch nur mit einem kostenpflichtigen Account, der durch kommerzielle Usenet Anbieter eingerichtet wird möglich.
Kostenpflichtig werden die Zugänge durch die Kosten, die durch Bereitstellung der Server entstehen. Jedoch versprechen die Usenet Provider ein uneingeschränkt großes Downloadvolumen zu einem vergleichsweise niedrigen Monatsbeitrag.
Als interessierter User gibt es jedoch die Möglichkeit einer kostenlosen Testphase, die in der Regel zwei Wochen beträgt. In dieser Zeit kann man ein Datenvolumen von 1-50 GB downloaden, die Größe variiert nach Anbieter. So kann man in aller Ruhe entscheiden, ob man sich mit dem Usenet anfreunden kann und natürlich auch herausfinden, welcher Provider zu einem passt. Die kostenlose Testphase lohnt sich auf jeden Fall um diese „neue alte Revolution“ im Netz besser kennenzulernen! Überzeugt euch jetzt selbst.
In Zukunft möchten wir euch diese Usenet Provider, kostenlose Downloads und weitere Infos zum Usenet bereitstellen. Wir hoffen damit bei euch Klarheit über das Usenet und Downloaden im Allgemeinen schaffen zu können – auch aus rechtlicher Perspektive, wobei wir hier natürlicih keine Rechtsberatung geben (dürfen).
Freut euch auf weitere Einträge!

